DOFOLLOW & NOFOLLOW – richtiges Umgehen mit Links & Backlinks

Es gibt viele verschiedene Arten von Bloggern „out there“ im world wide web…

die einen betreiben ihren Blog und schreiben Artikel „aus Spaß an der Freude“. Einfach so. Ohne Blick auf Besucherzahlen, ohne Erfolgskontrolle, ohne Schnickschnack drumherum.

Dann es gibt es solche, die mit ihren Onlineauftritten nur eins wollen: CASH!
Sie sind bis zu 18 Stunden täglich online, schreiben mehr oder sogar weniger gut recherchierte Artikel, optimieren sich halbtot und „seeden“ ihren Blog bis zum Umfallen. Manche gehen sogar so weit und programmieren eigene Unterprogramme, die Traffic generieren. Diese „Maschinen“ zielen auf jeden einzelnen Klick. Die Grundidee des Bloggens geht dabei verloren.

Nun gibt es dazwischen eine Vielzahl verschiedener „Stufen“. Blogger, die zwar aus Spaß schreiben, die es aber durchaus interessiert, wer den Blog besucht und wieviele „Viewer“ es pro Monat gibt. Solche, die durchaus den ein oder anderen Euro mit ihrem Content verdienen und solche, die weniger Artikel schreiben, sich dafür aber bestens mit der Werbung ihres Blogs auskennen.
So kenne ich beispielsweise einen Blog, mit ganzen 6 (!) Artikeln… dafür aber 15.000 Besuchern im Monat! Klar gibt es auch besser besuchte Blogs. Aber um Himmels willen! Was suchen diese Leute immer wieder auf einer Seite, auf der es nichts neues gibt?

Ich tippe auf Neugier!

Dieser Blogger wirbt für seinen Blog bis der Arzt kommt, weckt mit geheimnisvollen Werbeslogans und Ankündigungen, „postet“ aufmerksamkeitserregende Bilder… und freut sich über die Klicks.

Egal wie viele Klicks DU hast… egal wie viel „Traffic“ bei dir herrscht… eines wirst auch du immer mal wieder in deinen Texten haben: LINKS!

Hier ein tolles Bild auf Google gefunden… da ein tolles Urlaubsangebot… oder ein witziger Spruch, einen sehenswerten Blog, ein Forumeintrag… schnell ist der Link im Blog gesetzt.. und schnell auch ein Fehler gemacht. Steht dein Link auf DOFOLLOW oder NOFOLLOW?

HÄÄÄ??!?

Was’n das?!?

Bevor du jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlägst, hier einmal eine kurze Begriffserklärung für die, die nicht wissen um was es geht:

LINK

Ein Link ist ein Hinweis/ Verweis von der einen (Web-)Seite auf eine andere.
Es gibt sie als einfache lange URL gepostet…

Als Text-Link…
Als Kurzlink…
und so weiter und so weiter…

BACKLINK

Backlinks sind „Empfehlungen“ von Webseiten, die andere Webseiten bewerben.
Hast du einen anderen Blogger kennengelernt und möchtest seinen Blog vorstellen, verweist du mit einem BACKLINK auf seinen Blog… und umgekehrt wird er das netterweise auch tun.

blog-donofollow

Normalerweise stehen diese Links & Backlinks nun auf

DOFOLLOW

Beispiel: <a href=”http://www.beispiel.de”>Beispiel</a>

Das bedeutet, dass es Suchmaschinen ermöglicht und „gestattet“ wird, den Webinhalt, auf den hier verlinkt wird, zu besuchen. DOFOLLOW Links sind demnach wertvoll, um im Ranking der jeweiligen Suchmaschine „nach oben“ zu gelangen.

NOFOLLOW

Beispiel: <a href=”http://www.beispiel.de” rel=”nofollow”>Beispiel</a>

Hier wird der Suchmaschine untersagt, die verlinkte Seite zu besuchen oder den Link zu „zählen“. NOFOLLOW Links verbessern demnach in keiner Weise deine oder die Position des anderen im Rank der Suchmaschine.

Wozu das Ganze?

Im Bereich des Seeding gibt es die allgemein bekannte Methode des Kommentare-Schreibens auf anderen Blogs. Dabei gibt es immer (oder zumindest oft!) die Möglichkeit, einen Link zu seiner eigenen Seite anzugeben. Viele Leute schreiben demnach nur Kommentare, u einen Backlink zu ergattern. Die Qualität der verfassten Aussagen hält sich dabei nicht selten in Grenzen. Auch wird ein Blogger natürlich immer wieder Opfer von Spam Attacken, bei denen nichts anderes passiert, als dass irgendjemand (teilweise sogar Programme! keine Menschen (mehr)) Kommentare und Spam-Links in die Kommentarfunktion unter einen Artikel setzt.

Das ist nicht nur lästig, sondern auch illegal!

Social Bookmarks

Suchmaschinenoptimierer, die mit Social Bookmarks arbeiten, versuchen in etwa das gleiche. Hier wurde allerdings schon der Backlink-Flut Einhalt geboten. Viele Bookmarkdienste haben die Links automatisch auf NOFOLLOW gesetzt.

Nicht falsch verstehen: WERBUNG gibt’s für dich beim Verlinken auf jeden Fall! Denn nachwievor sitzen am anderen Ende Menschen, die diese Links sehen.

Du besuchst beispielsweise einen interessanten Blog, auf dem erfahrungsgemäß täglich viele Besucher unterwegs sind. Unter einem Blogartikel hinterlässt du einen netten, zum Thema passenden und sinnvollen Kommentar und trägst im dafür vorgesehen Kästchen deine Webadresse sein (auf keinen Fall solltest du den Link ins Kommentarfeld setzen – das sieht zu sehr nach Werbung aus und ist unangemessen!). Dir ist bewusst, dass gerade solche Links aus Kommentaren bei geübten Bloggern standartmäßig auf NOFOLLOW stehen… selbstverständlich setzt du deinen Link trotzdem!

Ist die Neugier geweckt, wird dem Links auch gefolgt und du hast das, was du haben wolltest: Besucher auf deinem Blog! Schließlich möchtest du nicht die Suchmaschine deines Vertrauens glücklich machen, sondern deine „Viewer“, oder? Trotzdem geht es dir darüber hinaus AUCH um die Reaktion von Suchmaschinen auf deinen Content.

GOOGLE ist es generell wichtig, dass Backlinks anständig und natürlich aussehen. Dazu gehört auch – wie im normalen Leben, dass einige Links nicht allzu „perfekt“ sind.

Ein gesunder Mittelweg zwischen DOFOLLOW und NOFOLLOW Links ist also empfohlen. Somit wird gewährleistet, dass durchaus manche Links von Suchmaschinen erfasst werden. Es sollte allerdings nicht zu viel werden, damit man nicht Gefahr läuft im Ranking gesperrt oder bestraft zu werden.

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